Nmap 5 unter Debian / Ubuntu

Der Netzwerkscanner Nmap ist nun in Version 5 verfügbar und bringt einige Nettigkeiten wie die Ndiff, womit automatisierte Scans Änderungen im Netzwerk feststellen können, Ncat hilft beim Debuggen von Serverdiensten, und die Leistung des Scanners wurde verbessert. Die grafische Oberfläche Zenmap wurde ebenfalls neu aufgelegt.

Wie immer werden zu den Quellen auch Installationsdateien für Windows und RPM-Pakete für SUSE und RedHat zur Verfügung gestellt. Debianer und solche, die ihnen nahestehen, werden damit nicht berücksichtigt.Wer Nmap 5 trotzdem nicht missen möchte, aber auf das Kompilieren direkt aus den Quellen keine Lust verspürt, dem bleibt noch die Option mit alien. Dieses lässt sich über das gleichnamige Paket aus den Paketquellen installieren. Dann lädt man sich die Nmap-RPM-Pakete von der Download-Seite und lässt das Alien auf sie los.

sudo alien nmap-5.00-1.x86_64.rpm

Das Ergebnis ist ein .deb-Paket, dass sich mit dpkg oder gdebi installieren lässt. Alternativ kann man alien mit der Option -i dazu verleiten, die Installation auch gleich selbst vorzunehmen. Die Pakete gehören jedoch dem Benutzer root, was beim Herumkopieren oder Aufräumen des eigenen Home-Verzeichnisses mitunter problematisch sein kann. Die Berechtigung ändert man wie folgt:

sudo chown ich:ich nmap_5.00-2_amd64.deb

Dabei sollte jedoch "ich" durch den eigenen Benutzernamen ersetzt werden.

Quelle: Pro-Linux

Hinweis: Für alle, denen auch das noch zuviel ist, habe ich ein paar Pakete (Nmap, Ncat & Zenmap) auf dem oben beschriebenen Weg erzeugt. Bitte beachten, dass ihr sie auf eigene Gefahr installiert. Ich will nicht schuld sein, wenn sie jemandem das System zerhauen.

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