Ubucon 2013

„Back to the Grassroots - Wolken pflanzen mit ownCloud“

Bislang hatte ich die Gelegenheit immer verstreichen lassen, die Ubucon zu besuchen, aber wenn Sie dann schon mal so nahe liegt, dass man bequem per Nahverkehr hinkommt, gibt es einfach keine Ausreden mehr.

Neben vielem anderen ist die Ubucon auch das Familientreffen der deutschen Ubuntu-Community. Entsprechend waren auch einige Kollegen vom ubuntuusers-Team vor Ort, und sogar Ehemalige konnte man nach langer Zeit wieder treffen. Besonders gefreut hat mich, nun das erste Teammitglied von freiesMagazin kennenzulernen, das nicht auch gleichzeitig im ubuntuusers.de-Team ist (oder: noch nicht?). Yay!

Das anwesende Volk war gut durchmischt: Wer nur Nerds erwartet hat, die frisch aus den eingängigen Klischees gepurzelt sind, wurde eher enttäuscht. Weder könnte man die Besucher auf eine Altersgruppe noch auf eine Berufsbranche oder sonst etwas zusammenfassen, nicht einmal darauf, Ubuntu-Nutzer zu sein. In Gesprächen und durch aufgeklappte Notebooks outeten sich viele als Arch-, Sabayon-, Debian-, Fedora- und openSUSE-Nutzer – und das waren nur die, die ich so mitbekommen hatte. Gemeinsam war den Angereisten höchstens das orangefarbene Band mit der Teilnehmerkarte um den Hals.

Das Vortragsprogramm war auch nicht allzu Ubuntu-lastig und die Programmpunkte, die ich besucht hatte, waren wirklich erstklassig und zeichneten sich durch eine wirklich gute Atmosphäre aus. Herausheben möchte ich hier „Kommunikation für Nerds“, das am Sonntag Nachmittag noch viele Zuhörer anziehen konnte und wo das Thema quasi im Dialog zwischen Referentin und Zuhörern „vorgetragen“ wurde. Klar, dass hier eine wirklich gut Stimmung herrschte und auch einiges gelacht werden konnte.

Der Themenpunkt „Treffe das ubuntuusers.de-Team“ wurde in erster Linie von den Teammitgliedern besucht. Immerhin konnten wir bei einem Verhältnis von 9:3 die Fragen der drei Interessierten ausführlich beantworten. Leider ließ sich keiner von Ihnen für das Team rekrutieren; aber es kann keiner behaupten, wir hätten es nicht versucht!

Fazit: Ich habe zu viele Ubucons verpasst und an diesem Wochenende zu viele der Vorträge/Workshops. Der Kaffee war super, die Bananen zu schnell weg, die Brötchen waren zu zahlreich und der Kuchen zum Abschluss war lecker, wenn auch nicht Bartträger-kompatibel. Ich konnte alte Bekannte wiedersehen, neue Gesichter kennenlernen, mit denen ich teils sicherlich in Kontakt bleiben werde und habe einiges dazugelernt und an Ideen mit nach Hause genommen.

Tags:

Kommentare

Danke für die Antworten. Bei so einer Veranstaltung wo man als einer von dreien neun anderen gegenüber steht kommt man sich etwas seltsam vor. Allerdings war es auch sehr interessant.
Für eine aktivere Rolle auf Ubuntuusers kann ich mich mangels Zeit leider nicht begeistern.
Aber villeicht mögt ihr ja mal zu einer unserer Veranstaltungen kommen, unter anderem organisieren wir die Ubucon Schweiz im Frühling.

Soo weit ist der Besuch der Schweizer Ubucon gar nicht hergeholt. Die Chancen stehen gut, dass ich auch da wohl bereits bekannte Gesichter wiedersehen würde.