Vor wenigen Tagen erst habe ich dem Spam-Modul den Laufpass gegeben und wieder auf Captchas gesetzt.
Nur auf die wollte ich eigentlich über kurz oder lang verzichten, man muss ja nicht jeden Anwender, der einen Kommentar schreiben möchte, mit kaum leserlichen Bildchen konfrontieren. Ich habe selbst schon auf so manche Bemerkung verzichtet, wenn ich am Captcha gescheitert bin. Allerdings haben die sich bisher immer am zuverlässigsten erwiesen, was die Trennung von Spam und Ham betrifft.
Drupal bietet hierfür nun noch eine andere Lösung: Mollom. Dieses Modul spricht den gleichnamigen Webservice an, um Inhalte zu filtern. Ist sich Mollum nicht sicher, wird dem Anwender dann doch wieder ein Captcha vorgelegt, das dann letztendlich Mensch vom Bot unterscheidet. Somit sollte eigentlich immer eine nahezu fehlerfreie Erkennung möglich sein, es sei denn der Spam wird von einem Menschen gepostet.
Angenehm ist, dass sowohl Webservice als auch Module von Drupal-Chefbastler Dries Buytaert selbst betrieben wird. Es lässt sich außer in Drupal noch in Wordpress, Radiant CMS und SilverStripe CMS. Weiterhin stehen Bibliotheken für PHP5, Python, Java, Ruby, ColdFusion, .NET und Zend Framework zur Verfügung.