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Google-freie Woche

Ganz taufrisch ist die Idee nicht mehr, aber da Dominik und jetzt noch Dirk das Thema aufgegriffen habe, werde ich es nun auch nicht mehr auf die lange Bank schieben.

Für eine Woche werde ich mal schauen, wie mein Leben ohne Google laufen würde. Die Idee kommt von „Eine Woche ohne Google – ein Aufruf für mehr Vielfalt“ und wirbt dafür, zumindest zeitweise andere Dienste als die der „Datenkrake“ zu nutzen. Ich versuche das so vollständig wie möglich und meide nicht nur Dienste, sondern auch Anwendungen, die von Google entwickelt wurden.

Also habe ich zuerst einmal sämtliche Google Alerts im RSS-Aggregator deaktiviert, und bin froh, dass ich schon vor einiger Zeit von Google Reader zu ttrss gewechselt bin. Dem Firefox habe ich Ask.com und Yahoo als Suchmaschinen für das Suchfeld näher gebracht und dazu noch einen Link zu Metacrawler gesetzt.

Die Chrome-Testinstallation ist ebenso wie Google Earth von meinen Systemen verschwunden, das Google-Mail-Konto ist im Instant Messenger ebenso deaktiviert wie im E-Mail-Client.

Zu Glück nutze ich nicht Blogger oder Orkut für mein Blog. Ebenso werde ich an mich halten und Zugriffe auf Youtube unterlassen, auch wenn Videos in anderen Seiten wie zum Beispiel auf Christophs Blog oder Golem eingebettet sind.

Die Start-Seiten meiner Feuerfüchse habe ich auf meine Seite für Google-Alternativen umgestellt, da diese meist eine Google-Suche präsentieren. In dem Zuge werde ich auch die Verwendung von Uboontu unterlassen, schließlich ist das ja nur eine angepasste Google-Suche.

Es geht mir dabei nicht einmal darum, ein Monopol zu brechen. Mich interessiert in erster Linie, inwieweit ich beeinträchtigt wäre, würde der ehemalige SGI-Campus morgen in einem schwarzen Loch verschwinden.

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