Ohne große Ankündigung wurde die zweite Vorabversion des Kernels 2.6.34 veröffentlicht.
Ein großer Anteil der Änderungen liegt in den beiden Dateisystemen btrfs und ceph. Ceph ist ein verteiltes Dateisystem, das als Implementierung ohne „Single Point of Failure“ konzipiert wurde. Der nun im Kernel verfügbare Teil stellt die Client-Komponente dar, während die Serverdienste als Dämonen umgesetzt sind.
Weitere, sehr umfangreiche Änderungen wurden an der ARM-Architektur durchgeführt und sind daneben dem neuen Treiber für die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle LAN7500 von SMSC geschuldet.
Der Kernel 2.6.34-rc2 für Ubuntu im Mainline-Kernel-Archiv:
Das Ubuntu-Kernel-Team stellt ein Archiv mit dem Mainline-Kernel zur Verfügung, der ohne die spezifischen Anpassungen der regulären Ubuntu-Versionen erstellt wird.
Achtung! Die Installation des nicht angepassten Kernels kann die Systemstabilität beeinträchtigen!
Die Pakete 2 und 3 müssen nur installiert werden, wenn Anwendungen vorhanden sind, die die Headerdateien benötigen um z.B. Kernelmodule zu kompilieren. Die Pakete sollten dann in der jeweils aufgeführten Reihenfolge installiert werden. Die Kernel-Quellen werden nicht benötigt.
Architektur i386 (32 Bit):
Architektur amd64 (64 Bit):
Kernel-Quellen: