Die freie Verschlüsselungslösung TrueCrypt liegt in Version 6.1 vor und bringt dabei Funktionen mit, die sich an kommerziellen Lösungen durchaus messen lassen.
So lassen sich die Schlüssel mittlerweile auf SmartCards oder sogenannten Security Tokens ablegen, um sie getrennt vom Rechner bzw verschlüsselten Device mitführen zu können. Der Bootloader kann nun besser angepasst werden, indem sich die Textmeldungen im Fenster der Pre-Boot-Anmeldung anpassen oder gleich ganz abschalten lassen, um somit Hinweise auf das verwendete System zu minimieren. Die dort angegebenen Kennwörter können zum späteren mounten von Nicht-System-Partitionen zwischengespeichert werden.
Unter Linux und Mac OS X können nun mit TrueCrypt verschlüsselte Windows-Partitionen gemounted werden. Für Windows-Nutzer könnte die Möglichkeit von Interesse sein, Nicht-System-Partitionen zu verschlüsseln, ohne die darauf enthaltenen Daten zu verlieren.
Die aktuelle Version ist auf der Download-Seite für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar, wobei wieder angepasste Pakete für openSUSE und Ubuntu bereitstehen.
Quelle: TrueCrypt News, TrueCrypt Version History