Mein neuer kleiner Feedreader

Über den ubuntuusers.de-Planeten bin ich auf einen Beitrag zu Tiny Tiny RSS gestoßen, der mir bislang unbekannt war.

Da ich meine Feeds an mehreren Rechnern lesen und auch möglichst keinen verpassen möchte, ist eine webbasierte Anwendung für mich am sinnvollsten, da diese Rund um die Uhr aggregieren kann ohne darauf angewiesen zu sein dass mein privater Desktop-PC läuft und aus dem Internet für mich jederzeit erreichbar ist. Bislang konnte mich da nur Google Reader überzeugen und auch wenn mich deren Schäuble-affine Datensammelpolitik ankekst habe ich bislang in diesen sauren Apfel gebissen.

tt-rss konnte mich auf den ersten Blick überzeugen, auch wenn dieser Blick immerhin schon einige Tage andauert. Das Ding kann grundsätzlich alles, was ich von einem Feedreader erwarte und erfüllt auch meine Spezialanforderungen:

  • Lesen von RSS & ATOM-Feeds
  • Sortierung der Feeds in Kategorien
  • Markierung als gelesen/ungelesen
  • Markieren von Artikeln für weitere Bearbeitung
  • Suchfunktion über aggregierte Artikel
  • Import und Export von OPML-Dateien
  • Steuerung über Tastatur möglich
  • Export eines Feeds
  • Benutzerverwaltung

Die Einstellungen sind recht umfangreich und bieten viele für mich nützliche Punkte. Die Möglichkeit zum Erstellen von Inhaltsfiltern finde ich interessant und derzeit teste ich gerade deren Einsatzmöglichkeiten. Die Standardeinstellungen sind zwar meines Erachtens nicht ganz optimal und auch die Bedienung muss zuerst einmal erlernt werden, da nicht alles intuitiv ist. Auch dauert das Aktualisieren der Anzeige für die Anzahl ungelesener Beiträge in den jeweiligen Kategorien zu lange. Dennoch werde ich dank tt-rss wohl demnächst meinen Google-Account nach /dev/null befördern können. Vorher werde ich jedoch noch ein wenig weiter testen und eine ordentliche SSL-Konfiguration mit eigenem Zertifikat zusammenbauen.

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