Nachtrag: Alte Feuerwehrler

Da habe ich nicht schlecht gestaunt - Gestern Abend erspähte ich mehrere rote Fahrzeuge auf dem Firmengelände meines Arbeitgebers. Nach einem kurzen Umweg um das gesamte Gelände, wurde aus „mehrere“ dann „viele“. Wow, finde ich toll, dass mein Arbeitgeber diesen Schätzchen für die Nacht Unterschlupf gewährt hat!

Heute morgen bin ich dann mit Fotoapparat bewaffnet am Werkstor aufgelaufen, dem Zauber einer solche Fülle an altehrwürdigem, roten Blech kann man sich kaum entziehen. Leider ist das Fotografieren auf dem Werksgelände nicht gestattet, so musste ich mich mit einigen Aufnahmen von Fahrzeugen begnügen, die sich außerhalb auf dem Firmenparkplatz versammelt haben.

Besonders hübsch fand ich die Drehleiter aus dem eidgenössischen Liestal (Foto rechts). Die Morgensonne hat es mit ihr aber auch besonders gut gemeint. Jedenfalls werde ich jetzt in die Stadt gehen und den übrigen Schönheiten meine Aufwartung machen.

Wer das ebenfalls noch tun möchte: Die Fahrzeuge werden beim 3. Internationalen Oldtimertreffen der Freiwilligen Feuerwehr Bühl im Rahmen des Zwetschgenfestes ausgestellt. Viele davon werden auch beim Umzug mitfahren.


Alte Feuerwehrfahrzeuge, in Dreierreihen auf dem Firmengelände abgestellt.

Letzte Vorbereitungen für den Aufbruch.

Diese kleine Drehleiter stammt aus Bühl...

... ebenso dieses Fahrzeug, das hier von der Morgensonne angestrahlt wird.

Die Kappelrodecker Drehleiter kommt auch schon mal noch zum Einsatz.

Aber der Mercedes hat seine aktiven Tage lange hinter sich.

Nachtrag: Mittlerweile war ich dort - von 130 Fahrzeugen, die auf dem Werksgelände die Nacht verbracht haben war die Rede, insgesamt von um die 150 Fahrzeugen. Entsprechend war die halbe Innenstadt voll mit ihnen und das war wirklich eine Augenweide. Leider liefen einem immer die Leute vor die Kamera, deshalb bleibt die untenstehende Auswahl an Bildern der auch aus dem benachbarten Ausland angereisten Alt-Kameraden überschaubar.


Einen Feuerwehr-Käfer sieht man nicht alle Tage

Der Magirus besticht durch die eleganten Linien seiner Rundhaube

Auch in der Schweiz gab es mal kleinere Fahrzeuge

Der Magirus aus Neuenstadt mit „eckiger“ Haube

Eine Feuerschutzpolizei war mir bislang unbekannt, aber der Kamerad hat ja auch noch den Reichsadler auf der Türe

Ein Löschfahrzeug mit Holzaufbauten

Diese Drehleiter wurde liebevoll gepflegt...

...ebenso wie dieser Mercedes-Rundhauber. Er ist aber auch um einiges jünger.

Schwaben und Hessen einträchtig nebeneinander

Ein hiostorischer Ebersbächer

Die offene „Bezirks-Feuerspritze“ aus Herrenberg

Ob der Munga im Feuerwehreinsatz war? Aber auch er zählt zu den Raritäten.
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