Der Einstieg in Linux wird in vielen Büchern eigentlich ausreichend beschrieben - oftmals viel zu ausreichend. Nur wenige Menschen möchten hunderte von Seiten lesen, um sich mit einem anderen Betriebssystem vertraut zu machen. So schrecken viele der Einsteiger-/Umsteiger-Bücher mit einer recht hohen Zahl an Seiten, noch bevor man sie überhaupt aufschlägt:
Obwohl ein gewisses Verständnis der Funktionsweise des genutzten Betriebssystem wichtig ist, steht dies bei den ersten vorsichtigen Schritten für die meisten normalen Anwender eher im Hintergrund. In aller Regel kann man sich für das erste Reinschnuppern also den Blick ins Handbuch sparen.
Wie läuft der Einstieg in Linux ab?
Installation und die ersten Schritte können durchaus wie von z.B. Windows gewohnt ohne tiefergehende Kenntnisse erfolgen. Einsteigerhandbücher verraten auch nicht alles, wie zum Beispiel der Spamfilter des E-Mail-Programm eingerichtet wird, also kann dieses Wissen erfragt oder in den einschlägigen Internet-Portalen nachgeschlagen werden. Zuerst geben die grafischen Oberflächen, die die gängigen Distributionen bereitstellen ausreichend Hilfen um die grundlegenden Funktionen wie Internet, E-Mail, Textverarbeitung oder Foto-Verwaltung zu nutzen.
Erst wenn Linux akzeptiert wurde und weitere Funktionen und Programme verwendet werden sollen, werden Kenntnisse über Linux Besonderheiten notwendig. An diesem Punkt können die Einsteiger-Bücher notwendige Informationen liefern, da sie eben aus bislang unbedarfte Anwender ausgelegt sind. Weiter führende Literatur bietet sich in Form der ausführlichen Nachschlagewerke an::
Diese Bücher sind als Befehlsreferenz und zum Nachschlagen von Kommandos und Funktionen gut geeignet. Die beiden nachfolgenden Bücher sind hervorragende Ergänzungen dazu.