Mit dem Grundschutz stopft man zuerst einmal die gröbsten Lücken eines Windows-Systems. Zwei weitere Maßnahmen helfen, dem ungewollten Abwandern von persönlichen Informationen vorzubeugen und Webseiten mit zweifelhaftem Inhalt zu meiden:
Adware/Spyware-Scanner
Adware- & Spyware-Scanner haben andere Ziele als Virenscanner, weshalb diese oft kein vollwertiger Ersatz für Anti-Spyware-Tools sind. So beseitigen sie zum Beispiel keine Tracking-Cookies beseitigt, die zur Verfolgung von Surfgewohnheiten verwendet werden.
Es gibt viele Tools von namhaften Herstellern, von denen einige für den privaten Gebrauch kostenlos zur Verfügung stehen.
Links:
[1] http://www.lavasoft.de/software/adaware/
[2] http://www.pctools.com/de/spyware-doctor/
Webfilter
Links sind nicht immer, was sie zu sein vorgeben. Methoden wie URL-Obfuscation oder iFrames leiten auch vorsichtige Surfer auf zweifelhafte Seiten.
Webfilter prüfen die vom Browser angefragte URL gegen eine Datenbank und ordnen ihr eine Wertung zu. Dadurch profitiert den Anwender von Erfahrungen, ob positiv oder negativ, die andere Surfer bereits mit Seiten gemacht haben. Webfilter werden auch in Web-Proxies in Unternehmens-Netzwerken eingesetzt, um den Zugriff auf Seiten mit zum Beispiel pornografischen oder kriminellen Inhalten zu unterbinden.
Beide Produkte übertragen die URL, auf die zugegriffen werden soll, zu einem Server des Herstellers und erhalten die Kategorie der Seite als Antwort.
Links:
[3] http://www.k9webprotection.com
[4] http://www.siteadvisor.de